Keramikrestaurierung

Dipl.-Ing. (FH) Restaurator Stefan Drescher

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Stefan Drescher

Von 1974 bis 1977 absolvierte er eine Ausbildung zum Porzellangestalter in der Meißener Manufaktur.

Im Anschluss daran konnte er 1981 sein Ingenieur-Examen in der Fachrichtung Sintertechnik mit der Spezialisierung Technologie der Keramik ablegen.

Danach war er unter anderem als Gruppenleiter für den Vertrieb von Unikat-Porzellan in der Manufaktur tätig und arbeitete bald darauf  mehrere Jahre als Entwicklungs-Ingenieur in der Forschungsabteilung für Neue Keramische Werkstoffe am Institut der keramischen Industrie. In dieser Zeit befasste er sich auch mit wissenschaftlichen Werkstoffuntersuchungen zur Porzellanrestaurierung.

1991 – im Anschluss an eine Studienreise durch Italien, die ihm die Möglichkeit bot, mehrere Restaurierungswerkstätten zu besuchen und an der Fachhochschule für Keramik in Faenza italienische Restaurierungstechniken kennen zu lernen, entwickelte Stefan Drescher bis 1997 farbnuancierte Ergänzungsmassen zur Restaurierung von Porzellan.

Seit 1993 arbeitet Stefan Drescher selbständig als Restaurator für kunsthandwerkliche Objekte.

1994 trat er der Arbeitsgemeinschaft der Restauratoren Museen-Denkmalpflege-Grabungstechnik e.V. bei und ist ordentliches Mitglied im Verband der Restauratoren (VDR).

Seit 1997 führt Stefan Drescher Schulungen zur Thematik Keramikrestaurierung und kintsugi Technik durch.

Das Studium historischer Reparatur- und Restaurierungstechniken war und ist für ihn bereits immer von großer Bedeutung gewesen. Dabei stieß er auch auf die traditionelle japanische kintsugi Technik. Langjährige Beschäftigung mit diesem historischen Reparaturverfahren versetzte Ihn in die Lage, auch auf dieser Basis zu arbeiten.